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Aktueller Ausbaustand


Der Ausbau des bestmöglichen Breitbandnetzes (das schnelle Internet) steht gegenwärtig im besonderen Fokus von Politik und Verwaltung. Für den Bereich der Stadt Oelde werden hier im Wesentlichen drei Ausbauansätze verfolgt:


Der Ausbau (die Versorgung mit schnellem Internet) der Gewerbegebiete im Kreis Warendorf wird durch die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung des Kreises Warendorf GfW koordiniert. Hier wird über das von Bund und Land verabschiedete Förderprogramm die bestmögliche Ausbauvariante unter Beachtung der einschlägigen Förderrichtlinien erarbeitet und umgesetzt.


Der Ausbau der Gebiete innerhalb der zusammenhängenden Bebauung (Innenbereiche/ Private Nutzer) wird in Oelde durch die Koordinierungsstelle „Breitbandausbau"  (Herr Reen 02522 72 435 mail: Reen@Oelde.de) begleitet. Im Wesentlichen werden die Ausbaustandards hier durch die Bereitstellung einer funktionalen Technik zur Erreichung der gewünschten Mindestleistung von 50 MBit durch zwei Anbieter geprägt. Die Deutsche Telekom baut gegenwärtig ihr Netz im Bereich der Oelder Kernstadt aus. Die Unitymedia stellt ebenfalls ein bereits vorhandenes Netz bereit. Nach Ausbau durch die Telekom erreichen beide Anbieter einen Versorgungsstandard  von ca. 95 % für das gesamte Stadtgebiet einschl. der Ortsteile. Für die noch verbleibenden „weißen Flecken" werden derzeit Lösungsansätze in Zusammenarbeit mit den Anbietern erarbeitet. Alle Eigentümer der nachfolgend aufgeführten Straßen werden in Kürze entsprechend informiert.


Weiße Flecken, also Gebiete ohne Netzanbindung bzw mit geringer Netzleistung sind

Kernstadt Oelde 
                                 

Heidekamp                                               

Brodhagen                             

Holtkamp                           

Sünninghausen   
               

Kornweg
Stromberg

Im Holte
Franz-Hitze-Straße
Kirchstraße
Haberkamp
Rousendorpweg
Maastricher Straße
Lambertistraße
Wadersloher Straße 
Münsterstraße / Burgstraße teilw.
Speckenstraße
Von-Oer-Straße 


Up'n Dauden
Müselerstraße
Geisbergstraße
Mallinckrodtstraße
Theodor-Fontane-Straße
Hermann-Stehr-Straße
Ina-Seidel-Straße
Wilhelm-Raabe-Straße
Auf dem Felde
Wiesenstraße
Lange Wende
Für den Ausbau der Außenbereiche, also der ländlichen Gebiete der Stadt Oelde sollen ebenfalls „machbare" Lösung gefunden werden.  Wirtschaftlichkeit, Technische Möglichkeiten und Preisniveau sollen dabei möglichst im Einklang stehen.

Eine denkbare Ausbauvariante ist die Anbindung über ein Funknetz. Moderne Techniken lassen hier machbare Ansätze erkennen.

Die Firma GigaDSL wird am 30.06.2016 um 19:00 Uhr im Bürgerhaus die technischen Möglichkeiten der Funknetz-Variante für die Außenbereiche vorstellen. Dabei werden insbesondere die technischen Daten, die voraussichtlichen Preise für Installation, Bereitstellung und Versorgung sowie die Einzelheiten zur Netzanbindung einschließlich der Komponenten erläutert.

Alle Anwohner der Außenbereiche sind hierzu herzlich eingeladen.

Derzeit werden die Eigentümer der sog. "weißen Flecken" angeschrieben und aufgefordert ihre Meinung einzubringen. Das Anschreiben und die dazugehörige Rückantwort finden Sie auch hier.



Breitbandausbau in Oelde startet

 

Die Deutsche Telekom startet im März mit dem Breitbandausbau. Damit steht den ersten Oelder Privatkunden voraussichtlich bereits ab Sommer schnelles Internet zur Verfügung. Das Ziel ist die Verfügbarkeit von bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/S) beim Herunterladen und bis zu 40 MBit/S beim Heraufladen von Daten.


Der Ausbau beginnt zunächst in der Kernstadt, die Ortsteile werden folgen. Dazu werden rund 50 Verteilerkästen an das Glasfasernetz angeschlossen und mit aktiver Technik aufgerüstet.


Das Vectoring-Verfahren

Grafik der Deutschen Telekom AG 

Im Vectoring-Verfahren erfolgt die Versorgung der Haushalte dann über das vorhandene Kupferkabel. Die Telekom investiert nach Auskunft von Gregor Vos, Deutsche Telekom, einen einstelligen Millionenbetrag in Oelde.

 

80 % der Anschlüsse im Vorwahlbereich 02522 will die Telekom zukünftig mit leistungsstarkem Internet erreichen. Hinzu kommt die Abdeckung durch den Mitbewerber Unity Media. Im Ergebnis können zukünftig voraussichtlich über 90 % der Haushalte leistungsstarkes Internet nutzen.

 

Bürgermeister Karl-Friedrich Knop und Stadtbaurat Matthias Abel kündigen an, dass die Stadt Oelde anschließend versuchen wird, die dann noch verbleibenden „weißen Flecken" mithilfe von Fördermitteln zu schließen.


Was tun bei "weißen Flecken"?


Nicht in allen Bereichen ist der Breitbandausbau für die Netzbetreiber wirtschaftlich. Die Bundesregierung hat mit der Forderung nach einer schnellen Lösung für den Ausbau leistungsfähiger Netze das Ziel eines flächendeckend hohen Standards anvisiert. Dabei sollen private Haushalte, Gewerbe und auch die Flächen ländlicher Strukturen die 50MBit Grenze erreichen oder überschreiten.


Über eine entsprechende Projektförderung des Bundes können seitens der öffentlichen Verwaltungen Zuschüsse für den Ausbau entsprechender Netzstrukturen in den Gemeinden oder Gemeindeverbänden beantragt werden. Hierzu prüft die Stadt Oelde derzeit die Fördervoraussetzungen in Abstimmung mit dem Breitbandbüro des Bundes.


Darüber hinaus wird auf Kreisebene die Machbarkeit eines interkommunalen Förderprojektes mit dem Ziel geprüft, sog. „weiße Flecken" - also die innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile vorhandenen unterversorgten Gebiete- im Rahmen eines gemeinsamen Projektes kreisangehöriger Kommunen zu einem förderfähigen Gesamtprojekt zusammenzufassen.


Erste Schritte in diese Richtung sind bereits gemacht; die Kommunen des Kreise Warendorf stehen hier in engem Kontakt. Ob ein interkommunales Projekt zur Durchführung kommt, wird nach entsprechenden Vorprüfungen in den einzelnen Kommunen zu erörtern sein.


Ihr Ansprechpartner


Fachdienst Bauverwaltung
Albert Reen
Telefon   02522 / 72-435
E-Mail     albert.reen@oelde.de